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Modellierungskonzepte der Synergetik und der Theorie der Selbstorganisation. / Ebeling, Werner; Scharnhorst, Andrea.

Handbuch Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften. ed. / Norman Braun; Nicole J. Saam. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2015. p. 419-452 (Handbuch Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften).

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Ebeling, W & Scharnhorst, A 2015, Modellierungskonzepte der Synergetik und der Theorie der Selbstorganisation. in N Braun & NJ Saam (eds), Handbuch Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften. Handbuch Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften, Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden, pp. 419-452. DOI: 10.1007/978-3-658-01164-2

APA

Ebeling, W., & Scharnhorst, A. (2015). Modellierungskonzepte der Synergetik und der Theorie der Selbstorganisation. In N. Braun, & N. J. Saam (Eds.), Handbuch Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften (pp. 419-452). (Handbuch Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften). Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden. DOI: 10.1007/978-3-658-01164-2

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Ebeling W, Scharnhorst A. Modellierungskonzepte der Synergetik und der Theorie der Selbstorganisation. In Braun N, Saam NJ, editors, Handbuch Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden. 2015. p. 419-452. (Handbuch Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften). Available from, DOI: 10.1007/978-3-658-01164-2

Author

Ebeling, Werner ; Scharnhorst, Andrea. / Modellierungskonzepte der Synergetik und der Theorie der Selbstorganisation. Handbuch Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften. editor / Norman Braun ; Nicole J. Saam. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2015. pp. 419-452 (Handbuch Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften).

BibTeX

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title = "Modellierungskonzepte der Synergetik und der Theorie der Selbstorganisation",
abstract = "In der heutigen Forschungslandschaft von Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften finden sich viele Modelle, deren Wurzeln in der Physik liegen. Gebiete wie Econophysics oder Sociophysics tragen diesen Bezug in ihrem Namen. Bei der Modellbildung steht in der Regel der erkenntnistheoretische Gewinn eines spezifischen Modells im Vordergrund, nicht aber die Beschreibung des erkenntnistheoretischen Rahmens, auf dem eben diese Art von Modellbildung beruht. Das macht es so schwierig, Modelle ineinander zu {\"u}bersetzen, oder sich neue Arten von Modellen anzueignen. In einem relativ jungen Fachgebiet wie der Modellierung sozialer Systeme kann dies zu einer Isolation von Richtungen und zu einer Redundanz von Modellen f{\"u}hren, die einem Wissenszuwachs im Wege stehen kann. Dieser Beitrag gibt einen {\"U}berblick {\"u}ber die Ideengeschichte der Modellierung sozialer Prozesse aus physikalischer Sicht. Warum Physiker sich berufen f{\"u}hlen, soziale Prozesse zu beschreiben, l{\"a}sst sich ohne Kenntnis eines Paradigmenwechsels innerhalb der Physik nicht verstehen. Darum beginnen wir mit einem kurzen Abriss der fr{\"u}hen Wurzeln der Physik der Selbstorganisation, stellen im weiteren verschiedene Schulen innerhalb der Physik dar und beleuchten den interessanten und widerspruchsvollen Weg von einer Physik der Selbstorganisation zu einer Theorie der Selbstorganisation sozialer Prozesse. Als Beispiel von Strukturbildung stellen wir das Ph{\"a}nomen des Neuen in den Mittelpunkt und beleuchten die Frage, wie sich Neues gegen bestehende Strukturen durchsetzen kann. Wir stellen eine Modellklasse vor, die solche Strukturver{\"a}nderungen behandelt. Das Ende dieses Beitrages bildet ein Evolutionsspiel – Evolino –, das Grundlagen von geometrisch-orientierten Evolutionstheorien (G_O_E_THE) einer breiteren Leserschaft vermitteln will.",
author = "Werner Ebeling and Andrea Scharnhorst",
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doi = "10.1007/978-3-658-01164-2",
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RIS

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T1 - Modellierungskonzepte der Synergetik und der Theorie der Selbstorganisation

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N2 - In der heutigen Forschungslandschaft von Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften finden sich viele Modelle, deren Wurzeln in der Physik liegen. Gebiete wie Econophysics oder Sociophysics tragen diesen Bezug in ihrem Namen. Bei der Modellbildung steht in der Regel der erkenntnistheoretische Gewinn eines spezifischen Modells im Vordergrund, nicht aber die Beschreibung des erkenntnistheoretischen Rahmens, auf dem eben diese Art von Modellbildung beruht. Das macht es so schwierig, Modelle ineinander zu übersetzen, oder sich neue Arten von Modellen anzueignen. In einem relativ jungen Fachgebiet wie der Modellierung sozialer Systeme kann dies zu einer Isolation von Richtungen und zu einer Redundanz von Modellen führen, die einem Wissenszuwachs im Wege stehen kann. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Ideengeschichte der Modellierung sozialer Prozesse aus physikalischer Sicht. Warum Physiker sich berufen fühlen, soziale Prozesse zu beschreiben, lässt sich ohne Kenntnis eines Paradigmenwechsels innerhalb der Physik nicht verstehen. Darum beginnen wir mit einem kurzen Abriss der frühen Wurzeln der Physik der Selbstorganisation, stellen im weiteren verschiedene Schulen innerhalb der Physik dar und beleuchten den interessanten und widerspruchsvollen Weg von einer Physik der Selbstorganisation zu einer Theorie der Selbstorganisation sozialer Prozesse. Als Beispiel von Strukturbildung stellen wir das Phänomen des Neuen in den Mittelpunkt und beleuchten die Frage, wie sich Neues gegen bestehende Strukturen durchsetzen kann. Wir stellen eine Modellklasse vor, die solche Strukturveränderungen behandelt. Das Ende dieses Beitrages bildet ein Evolutionsspiel – Evolino –, das Grundlagen von geometrisch-orientierten Evolutionstheorien (G_O_E_THE) einer breiteren Leserschaft vermitteln will.

AB - In der heutigen Forschungslandschaft von Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften finden sich viele Modelle, deren Wurzeln in der Physik liegen. Gebiete wie Econophysics oder Sociophysics tragen diesen Bezug in ihrem Namen. Bei der Modellbildung steht in der Regel der erkenntnistheoretische Gewinn eines spezifischen Modells im Vordergrund, nicht aber die Beschreibung des erkenntnistheoretischen Rahmens, auf dem eben diese Art von Modellbildung beruht. Das macht es so schwierig, Modelle ineinander zu übersetzen, oder sich neue Arten von Modellen anzueignen. In einem relativ jungen Fachgebiet wie der Modellierung sozialer Systeme kann dies zu einer Isolation von Richtungen und zu einer Redundanz von Modellen führen, die einem Wissenszuwachs im Wege stehen kann. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Ideengeschichte der Modellierung sozialer Prozesse aus physikalischer Sicht. Warum Physiker sich berufen fühlen, soziale Prozesse zu beschreiben, lässt sich ohne Kenntnis eines Paradigmenwechsels innerhalb der Physik nicht verstehen. Darum beginnen wir mit einem kurzen Abriss der frühen Wurzeln der Physik der Selbstorganisation, stellen im weiteren verschiedene Schulen innerhalb der Physik dar und beleuchten den interessanten und widerspruchsvollen Weg von einer Physik der Selbstorganisation zu einer Theorie der Selbstorganisation sozialer Prozesse. Als Beispiel von Strukturbildung stellen wir das Phänomen des Neuen in den Mittelpunkt und beleuchten die Frage, wie sich Neues gegen bestehende Strukturen durchsetzen kann. Wir stellen eine Modellklasse vor, die solche Strukturveränderungen behandelt. Das Ende dieses Beitrages bildet ein Evolutionsspiel – Evolino –, das Grundlagen von geometrisch-orientierten Evolutionstheorien (G_O_E_THE) einer breiteren Leserschaft vermitteln will.

U2 - 10.1007/978-3-658-01164-2

DO - 10.1007/978-3-658-01164-2

M3 - Chapter

SN - 978-3-658-01163-5

T3 - Handbuch Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften

SP - 419

EP - 452

BT - Handbuch Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften

PB - Springer Fachmedien Wiesbaden

CY - Wiesbaden

ER -

ID: 1696558